Neurodermitis? Psoriasis?

AUTOR: Ramona M. Wanninger
Veröffentlicht: 04.07.2020



Ist das Neurodermitis oder Psoriasis
( Schuppenflechte )?


Diese Frage stellt sich manch ein Patient angesichts roten Stellen an der Haut.
Es handelt sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Hauterkrankungen.

Was ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Neurodermitis und Psoriasis?

Der Unterschied ist einfach erklärt: Die Psoriasis hat nichts mit einer Allergie zu tun.
Bei Neurodermitis kann dies aber sehr wohl der Fall sein.

Beide Erkrankungen haben aber gemeinsam, das sie genetisch determiniert sind, d.h. die Erkrankungen werden vererbt.

Unterschied Symptome - Neurodermitis / Schuppenflechte?

Die Psoriasis zeigt sich durch starke Schuppung ( silberweiße Hautschuppen ) - oft an den Streckseiten von Armen und Beinen auf geröteten Grund.

Wusstest du?

Psoriasis ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen, die nicht ansteckend ist.

Bei Neurodermitis, sind vornehmlich die Ellenbogen und Kniekehlen von den Läsionen betroffen.

Weitere Hinweise auf die Neurodermitis: Doppelte Unterlidfalte , die Ausdünnung der Augenbrauen oder eine Rosafärbung der Gesichtshaut.

Die Neurodermitis gehört zum atopischen Formenkreis.
Zu dem atopischen Formenkreis gehört auch der Heuschnupfen und das allergische Asthma.

Auch psychische Aspekte spielen bei der Neurodermitis und Psoriasis eine Rolle.

Behandlung bei Neurodermitis

Bei Neurodermitis ist es besonders wichtig die Fülle der möglichen Mitursachen zu erfassen und in die Therapie mit einfließen zu lassen.

Um Ekzeme zu vermeiden, sollte man einen ,,Detektiv''  engagieren um vorhandenen Unverträglichkeiten und Allergien herauszufinden.

Was viele nicht wissen - Gerade bei Neurodermitis zahlt es sich aus, wenn man auf einen gesunden Darm achtet.

Viele Fragen sich, was kann ich selbst tun?

Neurodermitis - Patienten sollten auf ihre seelische und körperliche Ausgewogenheit achten.

Nur nicht kratzen - Jaaaa, das ist einfach gesagt und der Juckreiz ist manchmal nur schwer zu ertragen, besonders in bestimmten Situationen.

Bei kleinen Kindern sind Schlafanzüge mit Fäustlingen empfehlenswert.

Wichtig: Fingernägel kurz halten!

Therapie in der Naturheilkunde

Ernährungstherapie / Darmsanierung / Phytotherapie / Akupunktur / TCM

Behandlung bei Psoriasis

Eine ganzheitliche Behandlung, welche auch die Psyche miteinbezieht, wird heute immer mehr favorisiert denn ursächlich behandeln kann man eine Psoriasis leider nicht.

Bei leichten Formen reicht die Naturheilkunde, bei schweren nimmt man zusätzlich die Schulmedizin in Anspruch.

Eine konsequente Hautpflege ist für den Therapieerfolg unabdingbar.

Psoriasis ist eine Systemerkrankung, die man auf vielen Ebenen therapieren muss.

Die Erkrankung sollte Anlass geben, das eigene Leben auf vielen Ebenen zu überdenken.

Auf die Gelenke achten!

Psoriasis ist eine entzündliche Erkrankung und die Entzündung breitet sich häufig auch auf die Gelenke aus.

Behandlung in der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde setzt auf die Hemmung der - systemischen und lokalen - Entzündung.

Ernährungstherapie / Psychotherapie / Akupunktur / TCM 


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Nahrungsmittelallergie 

oder Unverträglichkeit? 

AUTOR: Ramona M. Wanninger
Veröffentlicht: 21.06.2020

Wer kennt es auch?

Nach dem Genuss von Lebensmitteln kommt es immer wieder zu Beschwerden wie Durchfall, Magenkrämpfen, Blähungen, Unwohlsein und/oder Kreislaufproblemen.
Dahinter kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie stecken.

Doch was versteht man darunter, was ist der Unterschied zwischen einer nicht-allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer Allergie?

Die Begriffe Allergie und Unverträglichkeit werden häufig synonym gebraucht.

Eine Unterscheidung ist jedoch zwingend notwendig!

Nahrungsmittelallergie:

Unter einer Nahrungsmittelallergie versteht man eine Überreaktion des Immunsystems auf an sich - eigentlich -ungefährliche Substanzen.
Häufig reagieren Kindern dabei auf Hühnerei, Milch und Weizen, während Erwachsene eher auf Äpfel, Erdnüsse und Fisch reagieren. 

Schon kleinste Mengen des Lebensmittels reichen aus.
Es kann zu Beschwerden wie Rötungen, Schwellungen, Kreislaufproblemen bis hin zur Luftnot kommen.

Die Folgen allergischer Reaktionen können auch über das eigentliche allergische Geschehen hinausgehen.

Allergisch bedingt sein können z. B. auch

  • Depressionen
  • Erschöpfungszustände
  • Gelenkschwellungen
  • vielfältige Beschwerden am ganzen Körper


Hinter einer Allergie können - aus Sicht der Naturheilkunde - viele Faktoren stecken,
wie z. B.

  • psychische Belastungen
  • schlechte Ernährung
  • Nährstoffmangel: ungenügende Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
  • Belastungen mit Schwermetallen
  • gestörte Entgiftung



Nahrungsmittelunverträglichkeit: ( nicht allergisch )

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt
Zu den bekanntesten Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören unter anderem die Fruktosemalabsorption und die Laktoseintoleranz. 

Die Ursachen für diese Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind dabei vielfältig.

Bei Nahrungsmittelintoleranzen werden bestimmte Stoffe der Nahrung fehlerhaft verstoffwechselt. 
Die Verwertung im Körper funktioniert nicht richtig, weil bestimmte Enzym bzw. Transportmechanismen im Darm nicht ausreichend vorhanden bzw. defekt sind. 

Blähungen, Verstopfungen, Durchfälle, Übelkeit, Krämpfe bis hin zu Migräneattacken nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel zählen dabei zu den Symptomen.

Da diese Symptome jedoch teilweise erst bis zu 72 Stunden  nach der Essensaufnahme auftreten, ist eine eindeutige Zuordnung oftmals nur schwer möglich.

Hier hilft das Führen eines Ernährungstagebuches.

Im Labor können Antikörper gegen bestimmte Stoffe im Blut nachgewiesen werden.

Behandlung Nahrungsmittelunverträglichkeit: 

Die Therapie besteht darin, die Aufnahme bestimmter problematischer Stoffe über die Nahrung zu verringern oder zu vermeiden. 
Eine allgemeine Ernährungsempfehlung für Intoleranzen gibt es nicht.
Vielmehr kommt es auf die individuelle Ausprägung der Erkrankung bzw. Verträglichkeit der Nahrung an, wie streng eine Diät eingehalten werden muss.


Behandlung Nahrungsmittelallergie:

Die Orthomolekulare Medizin kann bei Allergien das Immunsystem gezielt stärken – mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. 
- Vitamin C, Selen, Magnesium und Zink sowie die antientzündlich wirkenden Omega-3-Fettsäuren.

Auch Thymus- und Milzpräparate können bei Allergien zur Stärkung des Immunsystems zum Einsatz kommen.


Phytotherapie:

Sie ist wirksam und sicher bei Allergien.
Die Phytotherapie ist eines der ältesten Therapieverfahren in der Medizin.

Darmsanierung:

Ohne einen gesunden Darm kann man der Allergie nur schwer zu Leibe rücken.

Akupunktur bei Allergien eine gute Alternative:

Klinische Studien belegen den Effekt der Akupunktur bei Allegien u.a. bei Heuschnupfen.
Oft berichten Patienten schon bei ersten Setzen der Nadeln über eine sofortige Erleichterung.
2/3 der Patienten haben durch eine Behandlungsserie keine oder kaum noch Beschwerden.

Fazit:

Unter dem Begriff Nahrungsmittelunverträglichkeiten versteht man sowohl die Nahrungsmittelallergie als auch nicht-allergische Unverträglichkeiten.
Eine genaue Unterscheidung ist wichtig, da die Beschwerdebilder sich manchmal ähneln, die Diagnostik wie auch die ernährungs-therapeutischen Maßnahmen aber verschieden sein können.

Die Allergietestungen über das Blut sind sehr kritisch zu bewerten – negative Teste schließen eine Allergie nicht immer aus – man kann in guten Zeiten eindeutige Unverträglichkeiten tolerieren und umgekehrt!


Allergie? Nicht mit mir!

AUTOR: Ramona M. Wanninger 

Veröffentlicht: 05.06.2020


Man könnte glauben, Allergien müsse man Jahr für Jahr über sich ergehen lassen?!

Wer aber die Allergie nicht hinnehmen will, kann sich helfen lassen.
Man kann vieles tun, um einer Allergie den Rücken zukehren.
Bereits 20 % unserer Bevölkerung leidet an allergischen Krankheiten, allem voran an Heuschnupfen.

Die Betroffenen klagen über die sehr unangenehmen Symptome, welche die Freude an Frühling / Sommer schon mal trüben können.
Der Grund dafür ist auch unsere heutige Lebensweise, die sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend geändert hat.
Wir ernähren uns ungesund, stehen immer unter Stress, übertreiben es mit der Körperhygiene . ..

Aber was ist eine Allergie eigentlich?

Eine Allergie ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf einen - normalerweise -harmlosen Stoff wie Blütenpollen, Tierhaare, Hausstaub oder Nahrungsmittel.

Häufige Symptome:

Juckreiz in Nase und Augen, häufiges Niesen, fließende oder verstopfte Nase, Atembeschwerden oder auch Hautausschläge.
Allergien können durchaus auch vererbt werden. Wenn ein naher Verwandter ( Vater, Mutter, Bruder, Schwester ) eine allergische Erkrankung wie Asthma, Heuschnupfen oder auch eine Nahrungsmittelallergie hat, liegt das Allergierisiko bei 20 - 35 %.

Beim Allergiegeschehen spielen nicht nur körperliche Einflüsse ( Ernährungs- u. Umweltfaktoren ) eine Rolle, denn eine ganz wesentliche, und somit nicht unterschätzende Macht hat in diesem Zusammenhang unsere Psyche.

Beispiel:
Stress und psychische Belastungen können allergische Beschwerden auslösen ( triggern ) bzw. diese verstärken.
Anderseits verursachen allergische Symptome ( Juckreiz, Atemnot-Attacke, Asthma ) einen enormen psychischen Stress.

Die eine Ursache für Allergien gibt es nicht.
An einer Entstehung allergischer Erkrankungen sind meist mehrere Faktoren beteiligt.
Auch eine gestörte Darmflora, eine defekte Darmschleimhaut können die Entstehung von Allergien zusätzlich begünstigen.

Die Hausstaubmilbenallergie:

Hausstaubmilben halten sich besonders gerne in Matratzen, Polstermöbel, und Teppichen auf.
Ein Milben-Allergiker reagiert allerdings nicht auf die Hausstaubmilben selbst, sondern auf den Milbenkot.

Die Tierhaarallergie:

Die eiweißhaltigen Bestandteile die sich auf der Haut, im Speichel oder im Urin befinden lösen die Tierhaarallergie aus - nicht die Haare oder die Federn, wie meist vermutet.


Die Kreuzallergie:

Auch Lebensmittel für Pollenallergiker können unverträglich werden.
Die Ähnlichkeit der Proteine in allergieauslösenden Pollen ist dafür verantwortlich.
Häufig tritt bei der Kreuzallergie ein sogenanntes orales Allergiesyndrom auf, das sich durch Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellung der Lippen und der Mundschleimhäute äußert.

Die Nahrungsmittelallergie:

Am häufigsten sind diese bei Kleinkindern anzutreffen.
Das Immunsystem ist in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollständig ausgeprägt.
Aber sie kommen auch bei Erwachsenen vor, die bereits u.a. von einer Neurodermitis oder auch Gelenkbeschwerden betroffen sind.

Wichtig!

Eine Nahrungsmittelallergie ist nicht mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu verwechseln.
Eine Allergie wird durch eine Überreaktion des Immunsystems ausgelöst und die Ursache der Unverträglichkeit ist ein gestörtes Verdauungssystem.

Die häufigsten Allergieauslöser:

  • Milch
  • Ei
  • Gluten 
  • Soja
  • Nüsse
  • Fisch / Schalentiere



Allergiebehandlung in der Naturheilkunde

Phytotherapie:

Sie ist wirksam und sicher bei Allergien.
Die Phytotherapie ist eines der ältesten Therapieverfahren in der Medizin.

Darmsanierung:

Ohne einen gesunden Darm kann man der Allergie nur schwer zu Leibe rücken.

Akupunktur bei Allergien eine gute Alternative:

Klinische Studien belegen den Effekt der Akupunktur bei Allegien u.a. bei Heuschnupfen.
Oft berichten Patienten schon bei ersten Setzen der Nadeln über eine sofortige Erleichterung.
2/3 der Patienten haben durch eine Behandlungsserie keine oder kaum noch Beschwerden.

Ernährungstherapie:

Basenüberschüssige Ernährung.
Mit dieser Ernährungsweise werden unseren Körper wertvolle Nähr- und Vitalstoffe zugeführt, auf die er während der Wiederherstellung seines Gleichgewichtes angewiesen ist.


Wie man sieht ist der erforderliche Aufwand, mit dem man die Allergiebereitschaft des Körpers zum Stillstand bringen kann, bei weitem geringer als oft vermutet.

Daher sollte man sich nicht mehr davon abhalten lassen, sich der Allergie aktiv entgegenzustellen!

LIEBE GRÜßE, Ramona 

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