K I N D E R W U N S C H  

TCM - Wege zum Babyglück 

AUTOR: Ramona M. Wanninger
Veröffentlicht: 26.10.2020


Jeder Mensch erlebt schwierige Situationen in seinem Leben.

Ereignisse, die so nicht erwartet oder auch geplant waren, Beziehungen, die sich anders entwickeln oder sich gar verlieren.

Diese Krise ( Kinderwunsch ) hat jedoch eine andere Qualität.

Sie gehört zu den Krisen, die viel tiefer gehen und die auch das Potential haben einem den Boden unter den Füßen wegzuziehen.


Wichtig:
Es gibt kein Allgemein Rezept - Die Kinderwunsch Krise ist vielmehr sehr individuell, denn jedes Paar ist anders und reagiert auf seine eigene Weise.

Ich möchte dir vorab einige Impulse mit auf den Weg geben.


-Stoppe dein Gedankenkarussel 

-Suche Menschen, denen es ähnlich ergeht
-Sei verständnisvoll und liebevoll zu dir selbst

In der Psychologie taucht in diesem Zusammenhang immer mal wieder der Begriff der „radikalen Akzeptanz“ auf.

Es scheint verrückt, doch radikale Akzeptanz entlastet ungemein.


Wenn unser Körper nicht mehr im Gleichgewicht ist,
ist das Entstehen neuen Lebens erschwert.

Es gibt viele mögliche Gründe für eine Unfruchtbarkeit:

•    Schlechte Hormonwerte:
hohes FSH, hohes LH, LH/FSH-Quotient stimmt nicht, niedriges AMH, geringes Gelbkörperhormon Progesteron, Cortisol-Mangel oder Cortisol-Überschuss, niedrige DHEA-Werte, hohe Testosteronwerte bei der Frau, erhöhte Prolaktinwerte...

•    Zyklusstörungen: 
Zu kurzer oder zu langer Zyklus; ausbleibender Eisprung, fehlende Regelblutung, Regelschmerzen

•    Gebärmutterschleimhaut wächst nicht


•    Schilddrüsenunterfunktion

•    Künstliche Befruchtung:
Auch mit der maximalen Stimulation bilden sich lediglich wenige Eizellen, diese wachsen zögerlich und lassen sich nicht optimal befruchten

•    Energie- und Substanzmangel:
Lustlosigkeit, Erschöpfung, Müdigkeit, Blutmangel

•    schlechte genetische Veranlagung

•    Schlechte Spermienqualität

•    Stress, Schlechte Ernährung, Sex nach der Uhr ( falscher Zeitpunkt ), höheres Alter, Übergewicht, Eisenmangel, Mikronährstoffmangel, Kälte im Unterleib, Umweltbedingungen, Antibabypille, Strahlungen, fehlende Bewegung, Gedankenkarusell, Überarbeitung, Medikamente, Drogen, Rauchen, hoher Alkoholkonsum, fehlende Entspannung, emotionale Labilität, Zorn, verklebte Faszien, emotionaler Druck von außen, Schlafmangel, falsche Beckenposition verhindert den Eisprung

Aber ein Kinderwunsch muss nicht immer unerfüllt bleiben.

Eine Behandlung der Traditionellen Chinesischen Medizin kann eine Schwangerschaft fördern.

Was bewirkt die Akupunktur?

 

Verschiedene Studien stellten heraus, das eine Behandlung mit Akupunktur die Schwangerschaftsrate während des Embryotransfer erhöhen kann.

 

Zudem unterstützt die Akupunktur auch alle Behandlungskonzepte in der Kinderwunschklinik. ( ICSI und IVF )


Akupunktur unterstützt die Fruchtbarkeit bei Kinderwunsch.
Hierfür werden kleine Nadeln am Ohr gesetzt.

Akupunktur kann den regelmäßigen Zyklus fördern und auch Erkrankungen wie Endometriose und PCO therapieren.

 

Die TCM hat eine ganzheitliche Denkweise, eine alte und dennoch moderne Tradition, mit wenig Nebenwirkungen und Risiken.

Dabei wird die Akupunktur mit einer individuellen Ernährungsberatung und einer umfassende Beratung und Begleitung in der doch so herausfordernden Kinderwunschzeit unterstützt.

Wenn Wünsche und Wissen zusammen kommen, dann entstehen kleine Wunder.

G E S U N D  A B N E H M E N 

 - So funktioniert's

AUTOR: Ramona M. Wanninger
Veröffentlicht: 22.08.2020



Mit dem heutigen Blogbeitrag möchte ich vielen '' Leidtragenden '' helfen einen Weg zu finden, gesund und nachhaltig abzunehmen denn unsere Gesundheit ist neben dem Glück unser höchstes Gut.

Es ist völlig Ok sich auch mit ein paar Kilos zu viel sich wohl zu fühlen.

Ab einem gewissen Punkt sollte man sich jedoch die Frage stellen, ob sich das Gewicht bzw. der körperliche Zustand nicht auch negativ auf unsere Gesundheit auswirken könnte.

Was zeichnet einen Ernährungsplan / Ernährungsumstellung aus?

Ein Ernährungsplan ist ist eine Hilfestellung, wenn man schnell abnehmen und das neue Gewicht dauerhaft halten möchte.
Ein guter Plan sorgt außerdem dafür, dass alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind.
Das ist sehr wichtig, wenn Körpergewicht in größerem Umfang purzeln soll.
Der richtige Ernährungsplan bei der Ernährungsumstellung:
Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Ansprüche.
Nur wenn die Ernährungsumstellung alltags tauglich ist, ist der Ernährungsplan für das reale Leben auch geeignet. 

Wie definieren wir aber nun Übergewicht?

Es gibt viele Kennzahlen die einen gesundheitlichen Zustand bewerten können.
Der Body-Mass-Index -
sicherlich hat man davon schon mal gehört.
Der BMI lässt sich zwar einfach anwenden kann aber keine genau Auskunft über den körperlich Zustand geben.
Ein Blutbild sowie auch eine Stuhlanalyse macht dies aber möglich.

Ungesund in gesund umwandeln

Sich gesund zu ernähren kann manchmal ganz schön anstrengend sein - meint man.
Ja ok, es ist schon viel leichter eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben anstatt sich eine frische Gemüsepfanne zu schnibbeln - meint man ebenso.
Motivation kann natürlich auch von außen gesteigert werden.
Erzähle Freunden von dem Vorhaben oder kaufe ein Lieblings - Kleidungsstück - eine Nummer kleiner.
So hat man sein Ziel immer vor Augen.
Gesunde Ernährung soll schmecken, sonst halten wir sie auf Dauer nicht durch.
Lieblingsgerichte können so abgewandelt werden, dass sie auch gesund sind.
Es dauert ungefähr 3 Monate, bis eine Gewohnheit langfristig geändert werden kann.

Darmflora aufbauen - endlich abnehmen

Man weis, das  Menschen die leicht zunehmen oder einfach nicht abnehmen können, was auch immer sie ausprobieren, in ihrer Darmflora bestimmte Darmbakterien beherbergen, die in der Darmflora von schlanken Menschen fehlen.
Ein Aufbau der Darmflora hilft dabei, die Zusammensetzung der Darmflora zu regulieren, dass das Abnehmen wieder klappen kann.

Stoffwechsel in Schwung bringen

Bei vielen Menschen läuft der Stoffwechsel nur noch halbe Kraft voraus.
Die Gründe dafür sind vielfältig.
Nicht zuletzt ständige Reduktionsdiäten lassen den Stoffwechsel runterfahren - denn es könnte ja bald wieder eine '' Hungerzeit '' kommen.

Wie aktiviert man eigentlich den Stoffwechsel?

Bewegung:

Fördert die Durchblutung und versorgt jede Körperzelle automatisch mit mehr Sauerstoff.

Trinken:

Wichtig reichlich Wasser oder verdünnte Säfte trinken.
Am besten morgens ein Glas warmes Zitronenwasser trinken.

Wichtig:

Auch auf ausreichend Schlaf achten.
Schlafmangel wirkt sich auf den Glucosestoffwechsel aus und führt nachweislich zu einem höheren Risiko für Insulinresistenz und damit zu mehr Appetit.
Eine Stoffwechselanregung wird auch durch manuelle Techniken im Bereich des Verdauungstraktes und der entsprechenden Drüsen und Orthomolekulare Substanzen erreicht.

Zusammengefasst bedarf es zum dauerhaften und gesunden Abnehmen der Einhaltung folgender - einfachen -  Empfehlungen:

  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Ausreichend Schlaf ( kann durch Akupunktur / Phytotherapie unterstützt werden ) 
  • Aufbau der Darmflora ( bei Bedarf ) 
  • Konsequenter Verzicht auf Fertigprodukte 
  • Viel Trinken ( mind. 1,5 - 2 Liter Wasser / Tee / Verdünnte Säfte 
  • Verzehr von sättigenden Ballaststoffen 
  • Viel Bewegung / Sport 


Bezüglich eines individuellen Ernährungsprogramms,
berate ich dich / Sie gerne in meiner Praxis.


Neurodermitis? Psoriasis?

AUTOR: Ramona M. Wanninger
Veröffentlicht: 04.07.2020



Ist das Neurodermitis oder Psoriasis
( Schuppenflechte )?


Diese Frage stellt sich manch ein Patient angesichts roten Stellen an der Haut.
Es handelt sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Hauterkrankungen.

Was ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Neurodermitis und Psoriasis?

Der Unterschied ist einfach erklärt: Die Psoriasis hat nichts mit einer Allergie zu tun.
Bei Neurodermitis kann dies aber sehr wohl der Fall sein.

Beide Erkrankungen haben aber gemeinsam, das sie genetisch determiniert sind, d.h. die Erkrankungen werden vererbt.

Unterschied Symptome - Neurodermitis / Schuppenflechte?

Die Psoriasis zeigt sich durch starke Schuppung ( silberweiße Hautschuppen ) - oft an den Streckseiten von Armen und Beinen auf geröteten Grund.

Wusstest du?

Psoriasis ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen, die nicht ansteckend ist.

Bei Neurodermitis, sind vornehmlich die Ellenbogen und Kniekehlen von den Läsionen betroffen.

Weitere Hinweise auf die Neurodermitis: Doppelte Unterlidfalte , die Ausdünnung der Augenbrauen oder eine Rosafärbung der Gesichtshaut.

Die Neurodermitis gehört zum atopischen Formenkreis.
Zu dem atopischen Formenkreis gehört auch der Heuschnupfen und das allergische Asthma.

Auch psychische Aspekte spielen bei der Neurodermitis und Psoriasis eine Rolle.

Behandlung bei Neurodermitis

Bei Neurodermitis ist es besonders wichtig die Fülle der möglichen Mitursachen zu erfassen und in die Therapie mit einfließen zu lassen.

Um Ekzeme zu vermeiden, sollte man einen ,,Detektiv''  engagieren um vorhandenen Unverträglichkeiten und Allergien herauszufinden.

Was viele nicht wissen - Gerade bei Neurodermitis zahlt es sich aus, wenn man auf einen gesunden Darm achtet.

Viele Fragen sich, was kann ich selbst tun?

Neurodermitis - Patienten sollten auf ihre seelische und körperliche Ausgewogenheit achten.

Nur nicht kratzen - Jaaaa, das ist einfach gesagt und der Juckreiz ist manchmal nur schwer zu ertragen, besonders in bestimmten Situationen.

Bei kleinen Kindern sind Schlafanzüge mit Fäustlingen empfehlenswert.

Wichtig: Fingernägel kurz halten!

Therapie in der Naturheilkunde

Ernährungstherapie / Darmsanierung / Phytotherapie / Akupunktur / TCM

Behandlung bei Psoriasis

Eine ganzheitliche Behandlung, welche auch die Psyche miteinbezieht, wird heute immer mehr favorisiert denn ursächlich behandeln kann man eine Psoriasis leider nicht.

Bei leichten Formen reicht die Naturheilkunde, bei schweren nimmt man zusätzlich die Schulmedizin in Anspruch.

Eine konsequente Hautpflege ist für den Therapieerfolg unabdingbar.

Psoriasis ist eine Systemerkrankung, die man auf vielen Ebenen therapieren muss.

Die Erkrankung sollte Anlass geben, das eigene Leben auf vielen Ebenen zu überdenken.

Auf die Gelenke achten!

Psoriasis ist eine entzündliche Erkrankung und die Entzündung breitet sich häufig auch auf die Gelenke aus.

Behandlung in der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde setzt auf die Hemmung der - systemischen und lokalen - Entzündung.

Ernährungstherapie / Psychotherapie / Akupunktur / TCM 


Nächster Blog Beitrag: Kinderhaut ist anders als die Erwachsener 












Nahrungsmittelallergie 

oder Unverträglichkeit? 

AUTOR: Ramona M. Wanninger
Veröffentlicht: 21.06.2020

Wer kennt es auch?

Nach dem Genuss von Lebensmitteln kommt es immer wieder zu Beschwerden wie Durchfall, Magenkrämpfen, Blähungen, Unwohlsein und/oder Kreislaufproblemen.
Dahinter kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie stecken.

Doch was versteht man darunter, was ist der Unterschied zwischen einer nicht-allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer Allergie?

Die Begriffe Allergie und Unverträglichkeit werden häufig synonym gebraucht.

Eine Unterscheidung ist jedoch zwingend notwendig!

Nahrungsmittelallergie:

Unter einer Nahrungsmittelallergie versteht man eine Überreaktion des Immunsystems auf an sich - eigentlich -ungefährliche Substanzen.
Häufig reagieren Kindern dabei auf Hühnerei, Milch und Weizen, während Erwachsene eher auf Äpfel, Erdnüsse und Fisch reagieren. 

Schon kleinste Mengen des Lebensmittels reichen aus.
Es kann zu Beschwerden wie Rötungen, Schwellungen, Kreislaufproblemen bis hin zur Luftnot kommen.

Die Folgen allergischer Reaktionen können auch über das eigentliche allergische Geschehen hinausgehen.

Allergisch bedingt sein können z. B. auch

  • Depressionen
  • Erschöpfungszustände
  • Gelenkschwellungen
  • vielfältige Beschwerden am ganzen Körper


Hinter einer Allergie können - aus Sicht der Naturheilkunde - viele Faktoren stecken,
wie z. B.

  • psychische Belastungen
  • schlechte Ernährung
  • Nährstoffmangel: ungenügende Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
  • Belastungen mit Schwermetallen
  • gestörte Entgiftung



Nahrungsmittelunverträglichkeit: ( nicht allergisch )

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt
Zu den bekanntesten Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören unter anderem die Fruktosemalabsorption und die Laktoseintoleranz. 

Die Ursachen für diese Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind dabei vielfältig.

Bei Nahrungsmittelintoleranzen werden bestimmte Stoffe der Nahrung fehlerhaft verstoffwechselt. 
Die Verwertung im Körper funktioniert nicht richtig, weil bestimmte Enzym bzw. Transportmechanismen im Darm nicht ausreichend vorhanden bzw. defekt sind. 

Blähungen, Verstopfungen, Durchfälle, Übelkeit, Krämpfe bis hin zu Migräneattacken nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel zählen dabei zu den Symptomen.

Da diese Symptome jedoch teilweise erst bis zu 72 Stunden  nach der Essensaufnahme auftreten, ist eine eindeutige Zuordnung oftmals nur schwer möglich.

Hier hilft das Führen eines Ernährungstagebuches.

Im Labor können Antikörper gegen bestimmte Stoffe im Blut nachgewiesen werden.

Behandlung Nahrungsmittelunverträglichkeit: 

Die Therapie besteht darin, die Aufnahme bestimmter problematischer Stoffe über die Nahrung zu verringern oder zu vermeiden. 
Eine allgemeine Ernährungsempfehlung für Intoleranzen gibt es nicht.
Vielmehr kommt es auf die individuelle Ausprägung der Erkrankung bzw. Verträglichkeit der Nahrung an, wie streng eine Diät eingehalten werden muss.


Behandlung Nahrungsmittelallergie:

Die Orthomolekulare Medizin kann bei Allergien das Immunsystem gezielt stärken – mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. 
- Vitamin C, Selen, Magnesium und Zink sowie die antientzündlich wirkenden Omega-3-Fettsäuren.

Auch Thymus- und Milzpräparate können bei Allergien zur Stärkung des Immunsystems zum Einsatz kommen.


Phytotherapie:

Sie ist wirksam und sicher bei Allergien.
Die Phytotherapie ist eines der ältesten Therapieverfahren in der Medizin.

Darmsanierung:

Ohne einen gesunden Darm kann man der Allergie nur schwer zu Leibe rücken.

Akupunktur bei Allergien eine gute Alternative:

Klinische Studien belegen den Effekt der Akupunktur bei Allegien u.a. bei Heuschnupfen.
Oft berichten Patienten schon bei ersten Setzen der Nadeln über eine sofortige Erleichterung.
2/3 der Patienten haben durch eine Behandlungsserie keine oder kaum noch Beschwerden.

Fazit:

Unter dem Begriff Nahrungsmittelunverträglichkeiten versteht man sowohl die Nahrungsmittelallergie als auch nicht-allergische Unverträglichkeiten.
Eine genaue Unterscheidung ist wichtig, da die Beschwerdebilder sich manchmal ähneln, die Diagnostik wie auch die ernährungs-therapeutischen Maßnahmen aber verschieden sein können.

Die Allergietestungen über das Blut sind sehr kritisch zu bewerten – negative Teste schließen eine Allergie nicht immer aus – man kann in guten Zeiten eindeutige Unverträglichkeiten tolerieren und umgekehrt!


Allergie? Nicht mit mir!

AUTOR: Ramona M. Wanninger 

Veröffentlicht: 05.06.2020


Man könnte glauben, Allergien müsse man Jahr für Jahr über sich ergehen lassen?!

Wer aber die Allergie nicht hinnehmen will, kann sich helfen lassen.
Man kann vieles tun, um einer Allergie den Rücken zukehren.
Bereits 20 % unserer Bevölkerung leidet an allergischen Krankheiten, allem voran an Heuschnupfen.

Die Betroffenen klagen über die sehr unangenehmen Symptome, welche die Freude an Frühling / Sommer schon mal trüben können.
Der Grund dafür ist auch unsere heutige Lebensweise, die sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend geändert hat.
Wir ernähren uns ungesund, stehen immer unter Stress, übertreiben es mit der Körperhygiene . ..

Aber was ist eine Allergie eigentlich?

Eine Allergie ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf einen - normalerweise -harmlosen Stoff wie Blütenpollen, Tierhaare, Hausstaub oder Nahrungsmittel.

Häufige Symptome:

Juckreiz in Nase und Augen, häufiges Niesen, fließende oder verstopfte Nase, Atembeschwerden oder auch Hautausschläge.
Allergien können durchaus auch vererbt werden. Wenn ein naher Verwandter ( Vater, Mutter, Bruder, Schwester ) eine allergische Erkrankung wie Asthma, Heuschnupfen oder auch eine Nahrungsmittelallergie hat, liegt das Allergierisiko bei 20 - 35 %.

Beim Allergiegeschehen spielen nicht nur körperliche Einflüsse ( Ernährungs- u. Umweltfaktoren ) eine Rolle, denn eine ganz wesentliche, und somit nicht unterschätzende Macht hat in diesem Zusammenhang unsere Psyche.

Beispiel:
Stress und psychische Belastungen können allergische Beschwerden auslösen ( triggern ) bzw. diese verstärken.
Anderseits verursachen allergische Symptome ( Juckreiz, Atemnot-Attacke, Asthma ) einen enormen psychischen Stress.

Die eine Ursache für Allergien gibt es nicht.
An einer Entstehung allergischer Erkrankungen sind meist mehrere Faktoren beteiligt.
Auch eine gestörte Darmflora, eine defekte Darmschleimhaut können die Entstehung von Allergien zusätzlich begünstigen.

Die Hausstaubmilbenallergie:

Hausstaubmilben halten sich besonders gerne in Matratzen, Polstermöbel, und Teppichen auf.
Ein Milben-Allergiker reagiert allerdings nicht auf die Hausstaubmilben selbst, sondern auf den Milbenkot.

Die Tierhaarallergie:

Die eiweißhaltigen Bestandteile die sich auf der Haut, im Speichel oder im Urin befinden lösen die Tierhaarallergie aus - nicht die Haare oder die Federn, wie meist vermutet.


Die Kreuzallergie:

Auch Lebensmittel für Pollenallergiker können unverträglich werden.
Die Ähnlichkeit der Proteine in allergieauslösenden Pollen ist dafür verantwortlich.
Häufig tritt bei der Kreuzallergie ein sogenanntes orales Allergiesyndrom auf, das sich durch Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellung der Lippen und der Mundschleimhäute äußert.

Die Nahrungsmittelallergie:

Am häufigsten sind diese bei Kleinkindern anzutreffen.
Das Immunsystem ist in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollständig ausgeprägt.
Aber sie kommen auch bei Erwachsenen vor, die bereits u.a. von einer Neurodermitis oder auch Gelenkbeschwerden betroffen sind.

Wichtig!

Eine Nahrungsmittelallergie ist nicht mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu verwechseln.
Eine Allergie wird durch eine Überreaktion des Immunsystems ausgelöst und die Ursache der Unverträglichkeit ist ein gestörtes Verdauungssystem.

Die häufigsten Allergieauslöser:

  • Milch
  • Ei
  • Gluten 
  • Soja
  • Nüsse
  • Fisch / Schalentiere



Allergiebehandlung in der Naturheilkunde

Phytotherapie:

Sie ist wirksam und sicher bei Allergien.
Die Phytotherapie ist eines der ältesten Therapieverfahren in der Medizin.

Darmsanierung:

Ohne einen gesunden Darm kann man der Allergie nur schwer zu Leibe rücken.

Akupunktur bei Allergien eine gute Alternative:

Klinische Studien belegen den Effekt der Akupunktur bei Allegien u.a. bei Heuschnupfen.
Oft berichten Patienten schon bei ersten Setzen der Nadeln über eine sofortige Erleichterung.
2/3 der Patienten haben durch eine Behandlungsserie keine oder kaum noch Beschwerden.

Ernährungstherapie:

Basenüberschüssige Ernährung.
Mit dieser Ernährungsweise werden unseren Körper wertvolle Nähr- und Vitalstoffe zugeführt, auf die er während der Wiederherstellung seines Gleichgewichtes angewiesen ist.


Wie man sieht ist der erforderliche Aufwand, mit dem man die Allergiebereitschaft des Körpers zum Stillstand bringen kann, bei weitem geringer als oft vermutet.

Daher sollte man sich nicht mehr davon abhalten lassen, sich der Allergie aktiv entgegenzustellen!

LIEBE GRÜßE, Ramona 

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